„Kloawender Fürschte“ besuchen den Landtag

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Düsseldorf. „So einen hohen Besuch hatte ich lange nicht mehr in Düsseldorf,“ so Jens Kamieth mit einem Augenzwinkern bei der Begrüßung der Besuchergruppe aus Siegen-Geisweid.

Die „Kloawender Fürschte“ gaben sich die Ehre. Wenn im Siegerland von Klafeldern die Rede war, dann hieß es früher nur „de Kloawender Fürschte“

Das ist eine Bezeichnung, die nicht die Klafelder selbst erfunden haben. Und die eigentlich auch keine Auszeichnung ist.

 

Sie entstand kurz vor dem ersten Weltkrieg für einen kleinen Kreis junger Burschen aus Dillnhütten, die mit viel Sonntagsgeld in der Tasche und vornehm angezogen wie die Fürsten, in der Umgebung die Lokale, in denen junge Leute zu Tanz und Unterhaltung zusammen kamen, unsicher machten.

Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. Oberfürscht Norbert Birkelbach besuchte mit einer Delegation nun den heimischen Abgeordneten, der in Geisweid zu Hause ist.