Kein Schwerlastverkehr mehr in Setzen

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Siegen/Düsseldorf. Meistens trifft das Navigationsgerät der LKW-Fahrer die Hauptschuld. Wenn der kleine Kasten die kürzeste Route anzeigt führt er den Schwerlastverkehr beim Verlassen des Geländes der Deutschen Edelstahlwerke GmbH (DEW) automatisch nach Setzen.

Dort endet die Fahrt dann meistens in der Sackgasse, weil die Nebenstraße zur HTS-Auffahrt Buschhütten viel zu eng ist. Das stört nicht nur die Verantwortlichen der Deutschen Edelstahlwerke GmbH, sondern natürlich auch die Bewohner des Siegener Ortsteils. Gemeinsam mit DEW und dem Kommunalpolitiker Guntram Römer hat der heimische Landtagsabgeordnete Jens Kamieth nun eine Lösung gefunden. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von der Stadt Siegen, besonders durch den zuständigen Sachbearbeiter Matthias Kminkowski. Die gefundene Lösung ist denkbar einfach. Eine Verkehrsinsel verkleinert die Ausfahrt so sehr, dass ein Rechtsabbiegen für LKW nicht mehr möglich ist. Das „Navi“ muss also eine andere Route suchen.

„Ich freue mich sehr, dass die DEW so kooperativ waren und das Problem sofort erkannt haben“, lobt Jens Kamieth. „Die Kosten werden sogar von DEW getragen!“ Dies war für die Verantwortlichen Erich Ohrndorf und Max Heumann gar keine Frage. „Wir sind zwar nicht Verursacher des Problems, aber die LKW kommen von unserem Gelände. Da galt es für die Menschen in Setzen eine unbürokratische Lösung zu finden“, so die beiden.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde die neue Verkehrsführung begutachtet.