Die Landesregierung versagt bei der Flüchtlingsfrage: Jens Kamieth entsetzt über den Umgang der Landesregierung mit dem Vorfall in Burbach

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Siegen/Burbach. Es war das Thema an den Arbeitsplätzen, zu Hause und auf der Straße: wie konnte es dazu kommen, dass in der Burbacher Kaserne Flüchtlinge vom Sicherheitsdienst misshandelt wurden. „Ich bin von den Geschehnissen in Burbach noch immer tief geschockt“, so Jens Kamieth. „Menschen, die flüchten mussten, ihre Heimat hinter sich ließen, werden in Deutschland von einem privaten Sicherheitsdienst in einer Flüchtlingsunterkunft misshandelt. Das ist ein unglaublicher Vorgang. Es muss dringend aufgeklärt werden, ob NRW-Innenminister Ralf Jäger oder dem zuständigen Regierungspräsidenten in Arnsberg diesbezüglich ein Aufsichtsversagen anzulasten ist. Immerhin sollen die beschuldigten Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes bereits einschlägig vorbestraft gewesen sein“, so Jens Kamieth. „Dass Regierungspräsident Bollermann nun einen Sieben-Punkte-Plan als großen Erfolg ausgibt, ist eine Farce. Wenn in Burbach tatsächlich polizeibekannte Straftäter Asylsuchende bewacht haben sollten, hätten diese Vorschriften schon lange im Vorfeld gemacht werden müssen.“

Die Menschen in Siegen-Wittgenstein müssten nun gemeinsam deutlich machen, dass die Flüchtlinge bei uns willkommen sind, fordert der Landespolitiker. „Ich biete Tanja Wagener und Falk Heinrichs als heimischen Abgeordneten und Andreas Müller als Landrat an, dass wir gemeinsam überlegen, wie dies aussehen kann“, lädt er ein.