CDU-Landtagsabgeordnete tauschen sich intensiv mit Kreishandwerkerschaften aus

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Düsseldorf. Den südwestfälischen Landtagsabgeordneten ist es wichtig, sich regelmäßig mit verschiedenen Vertretern aus der Region zu treffen, um über aktuelle Vorgänge zu berichten bzw. in der Diskussion mit den Verantwortlichen vor Ort wichtige Hinweise für die Arbeit im Düsseldorfer Landtag zu bekommen. Während dieser Plenarwoche waren die Vertreter der Kreishandwerkerschaften aus Südwestfalen an den Rhein gekommen.

Begrüßt wurden die Kreishandwerksmeister und die Hauptgeschäftsführer vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Armin Laschet.

Er machte deutlich, dass NRW unter Wert regiert werde und zu viel auf Pump finanziert wird im Gegensatz zum Bund, der für das kommende Jahr keine neuen Schulden macht und somit deutlich besser aufgestellt ist. Hieraus schlussfolgerte Laschet, dass unter rot-grün die falschen Weichen für eine gute Wirtschaftspolitik gestellt worden sind. Hiervon sei unter anderem auch das Handwerk betroffen. Ein nicht weiter hinnehmbarer Zustand, so die einhellige Meinung.

 

Der CDU-Bezirksvorsitzende und Sprecher der südwestfälischen Abgeordneten, Klaus Kaiser aus Arnsberg, bezeichnete die Handwerker als „Wirtschaftsmacht von Nebenan und als wichtigen Standortfaktor für Südwestfalen“. Zumeist in familiengeführten Unternehmen wird über Generationen hinweg verlässliche gearbeitet und ehrenamtliche Arbeit vor Ort in den Vereinen unterstützt. Diese Grundlage dürfe nicht durch immer neue Gesetze entzogen werden. So berichteten die Handwerksvertreter von immer höheren Auflagen durch das Tariftreue- und Vergabegesetz, was dazu führt, dass sich immer weniger Unternehmen aus der Region mehr an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen. Von der damit zusammenhängenden Bürokratie und Kontrollpflichten einmal ganz zu schweigen, zeigten sich alle Beteiligten sehr ernüchtert über die Benachteiligung. Aus Sicht der Handwerker wird der Fachkräftebedarf zukünftig eine wichtige Rolle spielen. In diesem Zusammenhang kritisierten sie verschiedene Programme zur beruflichen Qualifikation, die mit viel Aufwand betrieben werden, jedoch wenig für die Betroffen und auch für die Unternehmer bringen würden. Hier wünschten sie sich unisono Unterstützung.